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QM

Qualitätsmanagement im Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV

Re-Zertifizierungsaudit im LKV

Die Qualitätsmanagementsysteme im Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV unterliegen regelmäßigen, geplanten, internen und externen Kontrollen. Die nach DIN EN ISO 9001 zertifizierten Kernprozesse, Erfassung von Merkmalen zur Verbesserung der Gesundheit und Robustheit von Milchkühen (GeRo), Milchleistungs- und Qualitätsprüfung (MLP), Milchgüteprüfung (MGP) und die Kennzeichnung und Registrierung (KuR) unterliegen einer jährlichen Kontrolle durch die IFTA AG Berlin. Die hohe Qualität der durchgeführten Arbeiten haben für uns oberste Priorität. Im Bereich GeRo, MLP, MGP und KuR wird durch die IFTA AG Berlin alle drei Jahre eine Re-Zertifizierung durchgeführt, da eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 nur für diesen Zeitraum gültig ist. 2017 stand bei uns im Hause wieder eine Re-Zertifizierung an. Diese Re-Zertifizierung sollte allerdings eine besondere sein, da auf die neue DIN EN ISO 9001:2015 umgestellt wurde, denn auch Normen werden aktualisiert. Dies geschah letztmals im Jahr 2015, da erschien die überarbeitete Fassung der 9001. Von da an wurde uns drei Jahre Übergangs- und Umstellungsfrist gewährt, um die Änderungen in unser Qualitätsmanage-mentsystem zu implementieren. Die Vorbereitung zu dieser Re-Zertifizierung war, wie man sich denkt, nicht so leicht. Sie erforderte eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche, sowie eine gute Koordination durch und mit dem Geschäftsführer, um zum Stichtag bereit für die Überwachung zu sein. Die verantwortlichen des LKV, Geschäftsführer, Leiter QM, Leiter GeRo, MLP, KuR und Teamleiter MLP, erwarteten die Auditorin von der IFTA AG Berlin, vom 12.12.- 14.12.2017 zur Re-Zertifizierung. Um 9:00 Uhr traf man sich am ersten Tag zur Überwachung im bei einem Milcherzeuger. Hier wurde die Milchleistungsprüfung, die gerade durch unsere Milchleistungsprüferin  durchgeführt wurde, kontrolliert. Anschließend fuhren wir zum nächsten Milcherzeuger. Dort angekommen, ließ sich die Auditorin die Vorgänge bei der Prüfung der Milchmengenmessgeräte durch unseren Mitarbeiter vom technischen Prüfdienst erklären. Damit ging der erste lange Tag zu Ende. Am zweiten Tag trafen wir uns mit der Auditorin in der Molkerei Arla Foods Deutschland GmbH in Karstädt. Unser technischer Prüfdienst führte hier die Nachprüfung eines Milchsammelwagens durch. Abermals musste der Mitarbeiter Rede und Antwort stehen. Gegen 10:00 Uhr begaben wir uns in die LKV-Geschäftsstelle nach Waldsieversdorf, hier war noch die Dokumentation, die von der Norm gefordert wird, zu prüfen. Am dritten Tag ging es in Waldsieversdorf mit der Dokumentenprüfung weiter. Außerdem ließ sich die IFTA Auditorin die MLP-Ergebnisse vom ersten Tag beim Milcherzeuger zeigen, hier konnte die Rückverfolgbarkeit nachvollzogen werden. Am Nachmittag wurden noch die Milchgüteprüfung und die Kennzeichnung und Registrierung aufs Korn genommen, bevor sich die Auditorin zur Vorbereitung auf das Abschlussgespräch zurückzog. Folgend verkündete Sie zur Freude der Verantwortlichen das positive Ergebnis.

„Das angewandte Qualitätsmanagementsystem (QMS) des Unternehmens entspricht in vollem Umfang den Forderungen der Norm. Es wird im Unternehmen in vollem Umfang wirksam umgesetzt. Dies schließt u.a. die Fähigkeit der Organisation ein: - geltende Anforderungen in vollem Umfang zu erfüllen, - erwartete Ergebnisse in vollem Umfang zu erbringen sowie - ein tragfähiges internes Auditsystem umzusetzen und das Managementreview zu erstellen. Das Ergebnis der Auditierung der Normenforderungen und der praktischen Umsetzung im Unternehmen liegt bei 100 Prozent. Es wurden keine Abweichungen festgestellt.“

 

 

 

 

Der Termin für die Zertifizierungsüberwachung ist für November 2018 geplant.

Akkreditierungsüberwachung im LKV

 

Das Qualitätsmanagementteam im LKV hatte nicht viel Zeit zur Freude, da unmittelbar nach der Re-Zertifizierung die Vorbereitungen zur Begutachtung des Mastitislabores durch den DAkkS-Begutachter anstanden. Die Kompetenz des Labors wird im Abstand von eineinhalb Jahren durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) begutachtet. Am 31.01.2018 pünktlich um 9:00 Uhr begann die Begutachtung. Nach einem kurzen Einführungsgespräch wurden die Anforderungen an das Managementsystem kontrolliert, die hier zugrundeliegende Norm ist übrigens die DIN EN ISO/IEC 17025. Anschließend prüfte der Fachbegutachter die Abläufe im Mastitislabor. Die Leiterin des Mastitislabors beantwortete alle Fragen zu seiner Zufriedenheit. Lediglich eine nichtkritische Abweichung konnte gefunden werden. Diese betraf die Dokumentation und wurde sofort korrigiert.

 

 

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL-19598-01-00 nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

 

 

Der Termin für die Re-Akkreditierung ist für Januar 2019 geplant.