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Schweinegülle |
Rindergülle |
Rinderdung |
| |
Mittel-
wert |
Variations- bereich |
Richt- werte* |
Mittel-
wert |
Variations- bereich |
Richt- werte* |
Mittel-
wert |
Variations- bereich |
Richt- werte* |
| TS% |
2,3 |
0,5-9,2 |
6-10 |
7,9 |
1,2-12,0 |
6-10 |
24,9 |
14,1-53,5 |
20-30 |
| N |
3,2 |
0,5-6,7 |
5,0-8,4 |
3,2 |
0,7-5,6 |
2,8-5,5 |
4,9 |
2,4-10,0 |
4-6 |
| NH4-N |
2,2 |
0,4-3,6 |
2,5-4,2 |
1,6 |
0,3-3,2 |
1,4-2,7 |
- |
- |
- |
| P |
0,6 |
0,1-3,0 |
1,1-1,8 |
0,7 |
0,1-1,4 |
0,5-1,0 |
1,3 |
0,3-2,4 |
1,0-1,4 |
| K |
1,9 |
0,8-3,1 |
1,8-3,0 |
2,4 |
0,9-4,0 |
3,0-5,3 |
6,5 |
2,0-13,2 |
6,3-6,9 |
| Mg |
0,3 |
0,1-1,5 |
0,5-0,8 |
0,5 |
0,1-0,9 |
0,4-0,6 |
1,1 |
0,4-2,6 |
0,6-1,0 |
* LVLF 2004 |
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Eine regelmäßige
Prozesskontrolle ist für eine kontinuierliche Gaserzeugung unerlässlich.
Sowohl Gülle als auch Futtermittel (Silagen) können anaerob in einer
Biogasanlage vergoren und das entstehende Methangas anschließend
energetisch genutzt werden. Für einen störungsfreien Betrieb der Anlage
ist die exakte Kenntnis des Eingangsmaterials (Inputs) notwendig. Der
LKV bietet daher eine Untersuchung vom Inputsubstraten an. Die mögliche
Gasausbeute wird mit Hilfe einer Rohnährstoffanalyse für eingesetzte
Materialien unter Nutzung von Verdauungskoeffiezienten für Futterstoffe
(DLG-Tabelle) (als Alternative wären zur Zeit nur zeitaufwendige
Gärversuche möglich) geschätzt. Mit analysen von Fermenterinhalten wird
den Betreibern durch den LKV Unterstützung bei der Prozessüberwachung
gegeben. Regelmäßige Verlaufsuntersuchung des pH-Wertes, der
Mengenanteile an flüchtigen Fettsäuren (Propion-, Essigsäure und
Buttersäuren) oder des Essigsäureäquivalentes (Umrechnung der flüchtigen
Fettsäuren auf das Molekulargewicht von Essigsäure), sind in der
Anlaufphase hilfreich, um die Verhältnisse von säurebildenden und
methanbildenden Mikroorganismen in den Fermentern zu optimieren. Im
laufenden Betrieb lassen sich diese Verhältnisse dann über den FOS/TAC-Wert,
dem Gehalt an organischer Trockenmasse (oTS) der Raumbelastungen
(Substratzugabe/m3 Fermentationsraum), der Temperatur und des pH-Wertes
überwachen. Erst bei Abweichungen von gewohnten Werten sind wieder
gründlichere Untersuchungen zu den Säureverhältnissen sinnvoll. |
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