Der Rohfasergehalt bestimmt den Schnittzeitpunkt

 
     
 

Durch gezielte Maßnahmen lässt sich die Silagequalität bewusst beeinflussen! 

Futterroggen vor dem Ährenschieben schneiden!
Bei TS-Gehalt 26 – 30 % silieren.
In Grasbeständen
müssen wertvolle Futtergräser (>2/3 des Bestandes) gefördert werden

 
 

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Verkrautung verhindern

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ein hoher Anteil wertvoller Futtergräser erhöht den Zuckergehalt
angepasste Düngung, Überdüngung vermeiden

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hohe Eiweißgehalte (>18%) verschlechtern die Vergärbarkeit

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Nitratgehalte von mindestens 3g NO3/kg TM (Welkgut) sichern buttersäurefreie Silagen (gezielte N-Düngung wichtig).

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eine dichte hochwertige Grasnarbe und ein begrenzter Gülleeinsatz mit guter Verteiltechnik ausgebracht, sind für die Vermeidung von zu hohen Rohaschegehalten (Ziel: <9% i.d.TS) und von unerwünschten Keimen wichtig
jährlich mehrmalige Schnittnutzung und eine gute Bestandspflege beeinflusst die Nährstoffzusammensetzung positiv
 der optimale Schnittzeitpunkt liegt im Bereich von 21–24% Rohfaser in der TS (Mahd Mitte Schossen bis Beginn Ähren-/Rispenschieben).

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das optimale Erntefenster für Grasbestände beträgt nur 3–5 Tage

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 als Schnitthöhe wird ein Bereich von 5-7cm empfohlen
gezieltes Anwelken auf einen TS-Gehalt von 30–40% und kurze Feldliegezeiten garantieren eine Verlustminimierung

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eine gründliche Maschineneinstellung beim Schwaden ist von besonderer Bedeutung für die Vermeidung eines Sandeintrages (Rohasche)

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Häcksellängen von 2–3 cm werden für die Zellöffnung als optimal angesehen und für einen guten Gärverlauf empfohlen
Die Silobefüllung soll in gleichmäßigen maximal bis zu 30 cm starken Schichten vorgenommen werden.
o gründliche Verdichtung durch Einsatz schmaler Reifen mit 2–3,5 bar Reifendruck
o Siliergut mindestens 3x mit einer Walzgeschwindigkeit von 4–6 km/h überfahren
o Verdichtungsaufwand 2–3 min pro t Erntegut, das entspricht einer Verdichtungsleistung von 20-25 t/h und Walzenfahrzeug
 
 


Wie lassen sich der richtige Erntezeitpunkt und die Vergärbarkeit des betreffenden Aufwuchses ermitteln?

 
 

Eine repräsentative Probe vom Aufwuchs sollte ca. 1 Woche vor dem kalkulierten Erntetermin nach Waldsieversdorf eingesandt werden.

Zur Einschätzung des Erntezeitpunktes bietet der LKV eine schnelle Untersuchung für Rohfaser und TS im Aufwuchs für 9,42 € zzgl. Mehrwertsteuer an. Mit zusätzlicher Kalkulation des witterungsabhängigen Zuwachses beim Rohfasergehalt geben wir eine Empfehlung zum Schnitttermin für insgesamt 12,-€ zzgl. Mehrwertsteuer an.

Mit einer zusätzlichen Ermittlung des Zuckergehaltes, der Pufferkapazität und des Nitratgehaltes können wir eine Einstufung des Aufwuchses in die 3 Vergärbarkeitsklassen leicht, mittelschwer und schwer vornehmen. Wir geben Ihnen in diesem Fall darüber hinaus den notwendigen Anwelkgrad (Mindestrockensubstanzgehalt) für das Siliergut an (nach Weissbach et.al.). Für einen Paketpreis von 35,-€/Probe (zzgl. Mehrwertsteuer) erhalten sie den Nährstoffgehalt sowie eine komplexe Informationen über das Siliergut.

 
     
  Merkblatt und Protokoll: Ertragsoptimierung durch Nutzung einer gezielten Boden - und Pflanzenanalyse